Augengymnastik

Tests

Bildschirm-Rechner

Bildschirmgröße und Auflösung eingeben: idealer Abstand, Höhe, Schriftgröße und Pausenplan für Ihre Augen.

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Viele Beschwerden am Bildschirmarbeitsplatz – müde, brennende Augen, verschwommenes Sehen, Kopf- und Nackenschmerzen – hängen weniger mit dem Bildschirm selbst zusammen als mit seiner Aufstellung. Ist der Monitor zu nah, zu hoch oder die Schrift zu klein, müssen Augen und Nacken unnötig viel arbeiten. Dieser Rechner hilft Ihnen, Ihren Arbeitsplatz so einzurichten, dass die Augen möglichst entspannt bleiben.

Sie geben die Bildschirmdiagonale in Zoll und die Auflösung (etwa 1920 × 1080 oder 2560 × 1440) ein. Der Rechner ermittelt daraus die Pixeldichte und schlägt einen sinnvollen Sehabstand vor – bei üblichen Büromonitoren meist etwa eine Armlänge, also rund 50 bis 80 Zentimeter. Außerdem erhalten Sie Hinweise zur Monitorhöhe (die oberste Textzeile auf oder knapp unter Augenhöhe, sodass Sie leicht nach unten blicken), eine empfohlene Mindestschriftgröße bzw. Skalierung für Ihren Abstand und einen einfachen Pausenplan.

Die Werte beruhen auf gängigen ergonomischen Empfehlungen und sind Richtwerte – Ihr persönlicher Komfort ist entscheidend. Eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit lässt sich durch Ergonomie nicht ausgleichen; Menschen über 40 profitieren oft von einer Bildschirmbrille. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Beitrag zur idealen Monitoreinrichtung und im Ratgeber Digitale Augenbelastung.

Anleitung

  1. Ermitteln Sie die Bildschirmdiagonale (in Zoll) und die native Auflösung, z. B. in den Anzeigeeinstellungen.
  2. Tragen Sie beide Werte in den Rechner ein; optional auch, ob Sie einen oder zwei Monitore nutzen.
  3. Lesen Sie den empfohlenen Sehabstand ab und messen Sie Ihren aktuellen Abstand mit einem Maßband nach.
  4. Stellen Sie die Monitorhöhe so ein, dass die obere Bildschirmkante etwa auf Augenhöhe oder knapp darunter liegt.
  5. Passen Sie Skalierung oder Schriftgröße an die Empfehlung an, damit Sie ohne Vorbeugen lesen können.
  6. Übernehmen Sie den Pausenplan oder starten Sie direkt den Pausen-Timer.

Ergebnis verstehen

Der empfohlene Abstand ist ein Ausgangspunkt. Wenn Sie Text in diesem Abstand nur mit Mühe lesen, vergrößern Sie die Schrift, statt näher heranzurücken. Wenn Sie den Kopf in den Nacken legen, um durch den unteren Teil einer Gleitsichtbrille zu schauen, steht der Monitor zu hoch.

Halten Sie trotz guter Einrichtung regelmäßige Pausen ein, etwa mit der 20-20-20-Regel. Bleiben Beschwerden wie verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Kopfschmerzen nach optimierter Ergonomie bestehen, lassen Sie Ihre Augen untersuchen – oft steckt eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit oder ein trockenes Auge dahinter. In Deutschland haben Beschäftigte an Bildschirmarbeitsplätzen Anspruch auf ein Angebot zur arbeitsmedizinischen Vorsorge mit Sehtest.

Achtung: Die Empfehlungen sind ergonomische Richtwerte, keine medizinische Beratung. Anhaltende Kopfschmerzen, Doppelbilder oder Sehverschlechterung sollten ärztlich abgeklärt werden.

Häufig gestellte Fragen

Schadet ein zu naher Bildschirm den Augen?

Bei Erwachsenen verursacht er keine bleibenden Schäden, kann aber Augenbelastung, Kopfschmerzen und Ermüdung verstärken. Bei Kindern wird viel Naharbeit mit einem höheren Kurzsichtigkeitsrisiko in Verbindung gebracht.

Wie hoch sollte der Monitor stehen?

Die oberste Textzeile sollte etwa auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen, sodass Sie mit einem leicht gesenkten Blick auf die Bildmitte schauen. Das schont den Nacken und verringert die Verdunstung des Tränenfilms.

Hilft der Dunkelmodus gegen müde Augen?

Das ist individuell. Wichtiger sind eine an die Umgebung angepasste Helligkeit, ausreichend große Schrift und regelmäßige Pausen.

Wie sinnvoll sind zwei Monitore?

Zwei Monitore können praktisch sein. Stellen Sie den Hauptmonitor direkt vor sich auf, den zweiten seitlich daneben in gleicher Höhe und gleichem Abstand.