Augengymnastik

Lebensphasen

Augengesundheit im Beruf: Tipps für jede Berufsgruppe

Jeder Beruf stellt eigene Anforderungen an die Augen. Von Bildschirmarbeit bis Schweißen: Welche Risiken typisch sind und wie Sie Ihre Augen gezielt schützen.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit Redaktion

Wir nutzen unsere Augen bei fast jeder Tätigkeit, doch die Belastung ist sehr unterschiedlich. Eine Programmiererin starrt acht Stunden auf Monitore, ein Lkw-Fahrer muss bei Nacht und Regen Gefahren früh erkennen, ein Schweißer arbeitet mit intensiver UV-Strahlung, eine Pflegekraft kann mit infektiösen Spritzern in Kontakt kommen. Entsprechend unterschiedlich sind die Risiken – und die Schutzmaßnahmen.

Dieser Ratgeber stellt die wichtigsten Berufsgruppen vor und gibt jeweils konkrete Tipps. In Deutschland regeln das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung und die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge viele dieser Fragen; die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt ist eine gute erste Anlaufstelle.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Bildschirmarbeit haben Beschäftigte Anspruch auf ein Angebot zur Vorsorge mit Sehtest; eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille muss der Arbeitgeber bezahlen, wenn sie nötig ist.
  • Berufskraftfahrer und Piloten brauchen gesetzlich vorgeschriebene Sehtests; Nachtsehen und Blendempfindlichkeit sind besonders wichtig.
  • Bau, Metallbearbeitung und Schweißen erfordern zertifizierten Augenschutz nach EN 166 und speziellen Normen.
  • Wer im Freien arbeitet, braucht UV-Schutz für die Augen – auch an bewölkten Tagen.
  • Bildschirmintensive Tätigkeiten wie Studium, Gaming und Streaming profitieren von Pausen, Ergonomie und Zeit bei Tageslicht.

Büro und Bildschirmarbeit

Bildschirmarbeit ist für Millionen Menschen Alltag. Sie schädigt die Augen nach heutigem Wissen nicht dauerhaft, verursacht aber häufig Beschwerden wie brennende, trockene oder müde Augen, verschwommenes Sehen, Kopf- und Nackenschmerzen. Fachleute sprechen von digitaler Augenbelastung oder Computer-Vision-Syndrom. Die Gründe: Wir blinzeln seltener, fokussieren lange auf dieselbe Entfernung, und Arbeitsplätze sind oft nicht optimal eingerichtet.

Was hilft

  • Monitor in etwa einer Armlänge Abstand, Oberkante auf oder knapp unter Augenhöhe.
  • Bildschirm seitlich zum Fenster aufstellen, um Spiegelungen und Blendung zu vermeiden.
  • Die 20-20-20-Regel: alle 20 Minuten für 20 Sekunden in etwa 6 Meter Entfernung schauen.
  • Bewusst blinzeln, Luftfeuchtigkeit beachten, bei Bedarf Tränenersatz.
  • Ab etwa 40 Jahren kann eine Bildschirmarbeitsplatzbrille sinnvoll sein, da normale Gleitsichtgläser nur einen schmalen Bereich für mittlere Entfernungen bieten.

Nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge muss der Arbeitgeber Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen eine Vorsorge einschließlich Untersuchung der Augen anbieten. Ist eine spezielle Sehhilfe für die Bildschirmarbeit erforderlich, weil normale Brillen nicht ausreichen, trägt der Arbeitgeber die Kosten dafür.

Ausführliche Tipps bieten der Ratgeber Arbeitsplatz- und Computerbrillen und der Beitrag Der ideale Bildschirmarbeitsplatz. Für kurze Pausen eignet sich das Programm Augenpause im Büro – es fördert Entspannung, kann aber keine Fehlsichtigkeit korrigieren.

Berufskraftfahrer und Vielfahrer

Für Fahrerinnen und Fahrer von Lkw, Bussen, Taxis und Lieferfahrzeugen ist gutes Sehen eine Frage der Verkehrssicherheit. In Deutschland gelten für die Führerscheinklassen C und D (Lkw und Bus) strengere Anforderungen an Sehschärfe, Gesichtsfeld, Farbsehen und Dämmerungssehen als für Pkw. Bei der Erteilung und Verlängerung dieser Führerscheine sind regelmäßige augenärztliche oder ärztliche Gutachten vorgeschrieben.

  • Nachtfahrten: Saubere Scheiben innen und außen, intakte Scheibenwischer, entspiegelte Brillengläser und keine getönten Gläser bei Nacht.
  • Blendung: Bei Sonne polarisierende Sonnenbrillen, die Spiegelungen auf nasser Straße reduzieren. Achtung: Manche Displays im Cockpit sind durch polarisierte Gläser schlechter lesbar.
  • Ermüdung: Lenk- und Ruhezeiten einhalten; müde Augen erkennen Gefahren später.
  • Grauer Star und Glaukom beeinträchtigen Blendempfindlichkeit und Gesichtsfeld oft unbemerkt – regelmäßige Kontrollen sind wichtig.

Mehr zum Thema im Beitrag Nachtfahrten: Blendung, Halos und Sehen.

Gesundheitswesen

Ärztinnen, Pflegekräfte, Zahnmedizinerinnen, Hebammen und Laborpersonal können mit Spritzern von Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen. Über die Bindehaut können Krankheitserreger wie Hepatitis-Viren oder HIV übertragen werden, auch wenn das Risiko insgesamt gering ist. Hinzu kommen Desinfektionsmittel, Laserstrahlung in Operationssälen und lange Schichten mit wenig Schlaf.

  • Schutzbrille oder Gesichtsschild bei Tätigkeiten mit Spritzgefahr, etwa beim Absaugen, bei Operationen oder in der Zahnmedizin.
  • Laserschutzbrillen passend zur Wellenlänge des verwendeten Lasers nach EN 207.
  • Nach einem Spritzer ins Auge sofort gründlich spülen und den Vorfall nach den betrieblichen Regeln melden – Durchgangsarzt und Postexpositionsprophylaxe werden geprüft.
  • Bei Nachtschichten auf trockene Augen achten; Tränenersatz und Pausen helfen.
  • Kontaktlinsen sind bei hygienischer Handhabung möglich, bei hoher Infektionsgefahr kann eine Brille sinnvoller sein.

Bau, Handwerk und Schweißen

Auf Baustellen und in Werkstätten sind die Augen besonders gefährdet. Splitter beim Flexen, Bohren und Stemmen, Staub, Zement und Kalk sowie Funkenflug sind tägliche Risiken. Zement und Kalk sind stark alkalisch und können schwere Verätzungen verursachen.

Schweißen

Beim Schweißen entsteht intensive ultraviolette Strahlung. Schon kurze ungeschützte Blicke können eine schmerzhafte Entzündung der Hornhaut verursachen, die sogenannte Verblitzung (Keratitis photoelectrica). Typisch sind starke Schmerzen, Fremdkörpergefühl, Tränen und Lichtscheu einige Stunden nach der Belastung, oft nachts. Langfristig kann intensive Strahlung auch die Netzhaut schädigen. Schutz bieten Schweißerschutzschilde oder automatisch abdunkelnde Schweißhelme mit der passenden Schutzstufe nach EN 169 und EN 379. Auch Kolleginnen und Kollegen in der Nähe sollten durch Schweißvorhänge oder geeignete Brillen geschützt werden.

  • Schutzbrillen nach EN 166 mit Seitenschutz, bei Staub über Kopf oder Chemikalien Korbbrillen.
  • Augenspülflaschen griffbereit halten.
  • Bei Metallsplittern immer augenärztlich untersuchen lassen, auch bei geringen Beschwerden.

Normen und Kennzeichnungen erklärt der Ratgeber Augenschutz bei Arbeit und Sport.

Piloten und Flugpersonal

Pilotinnen und Piloten müssen für ihr Tauglichkeitszeugnis strenge Anforderungen an das Sehen erfüllen, die in Europa von der EASA geregelt werden. Dazu gehören Sehschärfe mit oder ohne Korrektur, Farbsehen, Gesichtsfeld und Augenstellung. Fehlsichtigkeiten sind kein Ausschlusskriterium, solange sie innerhalb der Grenzen liegen und korrigiert werden. Auch nach Laserkorrekturen gibt es Regeln, ab wann wieder geflogen werden darf.

  • In großer Höhe ist die UV-Strahlung deutlich stärker; hochwertige Sonnenbrillen sind Pflicht. Polarisierte Gläser können die Ablesbarkeit von Instrumenten und Displays beeinträchtigen und werden im Cockpit oft nicht empfohlen.
  • Die trockene Kabinenluft begünstigt trockene Augen; Tränenersatz und ausreichend trinken helfen.
  • Eine Ersatzbrille muss in der Regel mitgeführt werden.

Für Flugpersonal und Vielflieger hält der Beitrag Augen auf Flugreisen weitere Tipps bereit.

Studierende und Schüler

Lange Lernphasen, Vorlesungen am Laptop und Prüfungsstress belasten die Augen. Gleichzeitig ist in dieser Lebensphase das Risiko hoch, dass eine Kurzsichtigkeit entsteht oder zunimmt – viel Naharbeit und wenig Tageslicht gelten als wichtige Faktoren.

  • Pausen planen: nach 30 bis 45 Minuten Lernen kurz aufstehen und aus dem Fenster schauen.
  • Tageslicht tanken: Lernen am Fenster, Spaziergänge in Pausen, Sport im Freien.
  • Gute Beleuchtung am Schreibtisch, Leseabstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern.
  • Ausreichend Schlaf statt Nachtsitzungen – müde Augen ermüden schneller.
  • Bei Kopfschmerzen oder verschwommenem Sehen die Sehstärke prüfen lassen.

Köchinnen, Köche und Gastronomie

In Profiküchen treffen Hitze, Dampf, heißes Fett, scharfe Gewürze und konzentrierte Reinigungsmittel aufeinander. Typische Augenprobleme sind Reizungen durch Dampf und Rauch, Spritzer von heißem Fett und Verätzungen durch Backofen- oder Spülmaschinenreiniger.

  • Beim Umgang mit konzentrierten Reinigungsmitteln Schutzbrille tragen.
  • Nach dem Schneiden von Chili oder Pfeffer gründlich Hände waschen, bevor Sie die Augen oder Kontaktlinsen berühren.
  • Vorsicht beim Öffnen von Dampfgarern und Kombidämpfern – Gesicht abwenden.
  • Bei Fettspritzern ins Auge sofort mit Wasser spülen und ärztlich untersuchen lassen.
  • Trockene Augen durch Hitze und Abluft mit Tränenersatz lindern.

Arbeit im Freien

Landwirte, Gärtnerinnen, Bauarbeiter, Straßenwärter, Bademeisterinnen, Fischer, Bergführer und Briefzusteller sind jahrelang erhöhter UV-Strahlung ausgesetzt. Diese trägt zu grauem Star, Flügelfell (Pterygium) und Tumoren an Lidern und Bindehaut bei. Wind, Staub und Pollen reizen zusätzlich. Auf Schnee, Wasser und hellem Sand wird das UV-Licht stark reflektiert.

  • Sonnenbrillen mit 100 Prozent UV-Schutz und gutem Seitenschutz, bei Bedarf als Schutzbrille mit UV-Filter.
  • Breitkrempiger Hut oder Kappe mit Nackenschutz.
  • Bei Arbeiten mit Freischneidern, Motorsägen oder Heckenscheren Schutzbrille oder Visier.
  • Pflanzenschutzmittel nur mit vorgeschriebener Schutzausrüstung ausbringen.

Gamer, Streamer und Content Creator

Wer beruflich oder sehr intensiv spielt, streamt oder Videos schneidet, verbringt oft viele Stunden ohne Unterbrechung vor hellen Bildschirmen, häufig bis spät in die Nacht. Die Folgen sind ähnlich wie bei Büroarbeit, aber oft ausgeprägter: trockene Augen, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenbeschwerden und Schlafprobleme.

  • Bildschirm in ausreichendem Abstand, bei großen Monitoren eher weiter weg; Helligkeit an den Raum anpassen und nicht im Dunkeln spielen.
  • Zwischen Matches oder Streams bewusst Pausen einbauen und in die Ferne schauen.
  • Schlafrhythmus schützen: Bildschirmzeit vor dem Schlafen reduzieren.
  • Blaulichtfilterbrillen haben nach aktueller Studienlage keinen nachgewiesenen Nutzen gegen Augenbelastung; Pausen und Ergonomie wirken besser.
  • Bei lichtempfindlicher Epilepsie können flackernde Bildfolgen Anfälle auslösen – Warnhinweise beachten.

Weitere Tipps finden Sie im Beitrag Augenpflege für Gamer.

Übersicht: Risiken und Schutz nach Beruf

BerufsgruppeHauptrisikenWichtigste Maßnahmen
BüroTrockene, müde Augen, KopfschmerzenErgonomie, Pausen, Bildschirmbrille bei Bedarf
BerufskraftfahrerBlendung, Nachtsehen, ErmüdungGesetzliche Sehtests, saubere Scheiben, Pausen
GesundheitswesenInfektiöse Spritzer, Laser, DesinfektionsmittelSchutzbrille, Gesichtsschild, Laserschutz
Bau und SchweißenSplitter, Zement, UV-StrahlungSchutzbrille EN 166, Schweißschutz EN 169/379
PilotenUV in großer Höhe, trockene KabinenluftMedizinische Tauglichkeit, UV-Schutz, Ersatzbrille
StudierendeNaharbeit, wenig Tageslicht, StressPausen, Zeit im Freien, Schlaf
KöcheFett, Dampf, ReinigungsmittelSchutzbrille bei Chemikalien, Händehygiene
Arbeit im FreienUV, Staub, FremdkörperSonnenbrille UV400, Hut, Schutzbrille
Gamer und StreamerLange Sitzungen, SchlafmangelPausen, Abstand, Schlafhygiene

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Berufsbedingte Augenbeschwerden sollten Sie nicht einfach hinnehmen. Anhaltende Beschwerden sind ein Grund für einen Termin bei der Betriebsärztin oder in der Augenarztpraxis.

Unabhängig vom Beruf gilt: Wer täglich auf gutes Sehen angewiesen ist, sollte seine Augen regelmäßig kontrollieren lassen – spätestens ab etwa 40 Jahren auch mit Glaukom-Früherkennung. Erzählen Sie bei der Untersuchung, was Sie beruflich machen, welche Entfernungen wichtig sind und welche Schutzausrüstung Sie tragen. So kann Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt die Brille, die Kontaktlinsen und die Kontrollintervalle passend zu Ihrem Arbeitsalltag empfehlen. Auch Schichtarbeit, Nachtdienste und lange Pendelstrecken sind wichtige Informationen, weil sie Schlaf, Tränenfilm und Nachtsehen beeinflussen.

Sofort in eine Augenklinik oder Notruf 112 bei: Verätzungen (vorher mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen); Fremdkörpern, die im Auge stecken, oder Metallsplittern; starken Schmerzen und Lichtscheu nach dem Schweißen; Spritzern von Blut oder Körperflüssigkeiten (spülen und sofort melden); plötzlichem Sehverlust, einem Schatten im Gesichtsfeld oder neuen Lichtblitzen; Verletzungen durch Schläge oder umherfliegende Teile. Arbeitsunfälle sollten Sie in Deutschland bei einer Durchgangsärztin oder einem Durchgangsarzt vorstellen und dem Arbeitgeber melden.

Häufig gestellte Fragen

Muss mein Arbeitgeber eine Bildschirmbrille bezahlen?

Wenn eine spezielle Sehhilfe für die Bildschirmarbeit nötig ist, weil die normale Brille nicht ausreicht, muss der Arbeitgeber die Kosten tragen. Grundlage ist die arbeitsmedizinische Vorsorge, die er Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen anbieten muss.

Was ist eine Verblitzung beim Schweißen?

Eine schmerzhafte Entzündung der Hornhaut durch UV-Strahlung, die einige Stunden nach ungeschützter Belastung auftritt. Typisch sind starke Schmerzen, Tränen und Lichtscheu. Sie heilt meist innerhalb von ein bis zwei Tagen, sollte aber ärztlich behandelt werden.

Welche Sehtests brauchen Berufskraftfahrer?

Für die Lkw- und Busführerscheine sind bei Erteilung und Verlängerung ärztliche Untersuchungen mit Prüfung von Sehschärfe, Gesichtsfeld, Farbsehen und Dämmerungssehen vorgeschrieben. Die Anforderungen sind strenger als für Pkw.

Kann ich als Pilot eine Brille tragen?

Ja, Fehlsichtigkeiten sind innerhalb bestimmter Grenzen erlaubt, wenn sie korrigiert werden. In der Regel muss eine Ersatzbrille mitgeführt werden. Die genauen Anforderungen legen die Luftfahrtbehörden fest.

Schadet stundenlanges Gaming den Augen dauerhaft?

Dauerhafte Schäden sind nicht belegt, aber trockene Augen, Kopfschmerzen und Schlafprobleme sind häufig. Bei Kindern und Jugendlichen kann viel Naharbeit mit wenig Tageslicht das Risiko für Kurzsichtigkeit erhöhen.

Brauchen Menschen, die im Freien arbeiten, wirklich eine Sonnenbrille?

Ja. Langjährige UV-Belastung erhöht das Risiko für grauen Star, Flügelfell und Tumoren an Lidern und Bindehaut. Sonnenbrillen mit vollem UV-Schutz und ein Hut sind einfache, wirksame Maßnahmen.

Was tun nach einem Blutspritzer ins Auge bei der Arbeit?

Sofort gründlich mit Wasser oder Spüllösung ausspülen und den Vorfall unverzüglich nach den betrieblichen Regeln melden. Ärztlich wird dann geprüft, ob eine Postexpositionsprophylaxe nötig ist.

Quellen
  • Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) und Arbeitsstättenverordnung, Anhang 6: Bildschirmarbeit
  • DGUV Information 215-410 – Bildschirm- und Büroarbeitsplätze
  • Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), Anlage 6 – Anforderungen an das Sehvermögen
  • EASA – Part-MED: Medical requirements for aircrew (visual standards)
  • American Academy of Ophthalmology – Computers, Digital Devices and Eye Strain
  • World Health Organization – Ultraviolet radiation and the eye

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