Augengymnastik

Lebensphasen

Augen in der Schwangerschaft: Normale Veränderungen und Warnzeichen

Trockene Augen, verschwommenes Sehen, Probleme mit Kontaktlinsen: Was in der Schwangerschaft normal ist – und welche Sehstörungen ein Notfall sein können.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit Redaktion

Eine Schwangerschaft verändert den ganzen Körper, und die Augen sind keine Ausnahme. Hormone, ein verändertes Flüssigkeitsgleichgewicht und Schwankungen von Blutdruck und Blutzucker können sich auf Hornhaut, Tränenfilm und Netzhaut auswirken. Die meisten dieser Veränderungen sind harmlos und bilden sich nach der Geburt oder nach dem Abstillen zurück. Einige Sehstörungen sind jedoch wichtige Warnsignale, etwa für eine Präeklampsie, die schnell ärztlich behandelt werden muss.

Dieser Ratgeber erklärt, welche Veränderungen typisch sind, wann Sie Ihre Frauenärztin, Hebamme oder eine Augenärztin aufsuchen sollten, was bei Augentropfen zu beachten ist und warum Frauen mit Diabetes in der Schwangerschaft besondere Kontrollen brauchen. Er ersetzt nicht die Betreuung durch Ihr Behandlungsteam.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trockene Augen, leicht verschwommenes Sehen und Probleme mit Kontaktlinsen sind in der Schwangerschaft häufig und meist vorübergehend.
  • Kaufen Sie in der Schwangerschaft möglichst keine neue Brille, wenn sich die Sehstärke nur leicht verändert – sie kann sich nach der Geburt wieder normalisieren.
  • Flimmern, Lichtblitze, Gesichtsfeldausfälle oder plötzlich verschwommenes Sehen zusammen mit Kopfschmerzen oder Schwellungen können auf eine Präeklampsie hinweisen – sofort ärztlich abklären.
  • Frauen mit bestehendem Diabetes brauchen vor und während der Schwangerschaft Netzhautkontrollen, weil sich eine diabetische Retinopathie verschlechtern kann.
  • Augentropfen und andere Medikamente nur nach Rücksprache mit Ärztin oder Arzt verwenden.
  • Laserkorrekturen der Sehstärke werden in Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Warum sich die Augen in der Schwangerschaft verändern

Während der Schwangerschaft steigen die Spiegel von Östrogen, Progesteron und weiteren Hormonen stark an. Der Körper lagert mehr Wasser ein, das Blutvolumen nimmt zu, und der Stoffwechsel stellt sich um. Diese Veränderungen betreffen auch das Auge:

  • Die Hornhaut kann durch Wassereinlagerung leicht anschwellen und ihre Krümmung verändern.
  • Die Zusammensetzung und Menge der Tränenflüssigkeit verändert sich.
  • Der Augeninnendruck sinkt bei vielen Schwangeren etwas.
  • Blutdruck- und Blutzuckerschwankungen wirken sich auf die feinen Netzhautgefäße aus.

Normale, meist harmlose Veränderungen

Verschwommenes Sehen und veränderte Sehstärke

Viele Schwangere bemerken, dass ihre Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr ganz passen. Häufig ist es eine leichte Verschiebung in Richtung Kurzsichtigkeit. Die Ursache sind Wassereinlagerungen in der Hornhaut und Veränderungen der Linse. Meist normalisiert sich das Sehen innerhalb einiger Wochen bis Monate nach der Geburt oder dem Ende der Stillzeit. Deshalb raten Augenärztinnen und Optiker in der Regel, nur bei deutlicher Beeinträchtigung neue Gläser anzufertigen. Ausführlich behandelt der Beitrag Sehveränderungen in der Schwangerschaft dieses Thema.

Trockene Augen

Hormonelle Veränderungen können den Tränenfilm verringern. Die Augen brennen, fühlen sich sandig an oder tränen paradoxerweise vermehrt. Konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel gelten in der Schwangerschaft allgemein als unbedenklich, da sie keine pharmakologischen Wirkstoffe enthalten. Zusätzlich helfen regelmäßige Bildschirmpausen, ausreichend trinken und eine gute Raumluftfeuchte. Mehr im Ratgeber Trockene Augen.

Probleme mit Kontaktlinsen

Durch die veränderte Hornhautform und den dünneren Tränenfilm werden Kontaktlinsen schlechter vertragen. Es kann sinnvoll sein, die Tragezeit zu verkürzen oder vorübergehend auf die Brille umzusteigen. Bei Rötung, Schmerzen oder Lichtscheu nehmen Sie die Linsen sofort heraus und lassen das Auge untersuchen.

Weitere Veränderungen

  • Lidschwellung und dunkle Augenringe durch Wassereinlagerungen.
  • Hautpigmentierung um die Augen (Melasma), oft nach der Geburt rückläufig.
  • Leicht hängendes Oberlid (Ptosis), selten und meist vorübergehend.
  • Kleine Blutungen unter der Bindehaut, etwa nach starkem Pressen bei der Geburt – meist harmlos.
  • Bei Frauen mit Glaukom sinkt der Augeninnendruck oft etwas, was die Behandlung erleichtern kann; Kontrollen bleiben aber wichtig.
VeränderungTypisch?Was hilft
Leicht verschwommenes SehenJa, häufigAbwarten, Brille nur bei deutlicher Einschränkung anpassen
Trockene, brennende AugenJa, häufigKonservierungsmittelfreier Tränenersatz, Pausen
Kontaktlinsen-UnverträglichkeitJaTragezeit verkürzen, vorübergehend Brille
Flimmern, Lichtblitze, GesichtsfeldausfallNein – WarnzeichenSofort ärztlich abklären, Blutdruck messen
Plötzliche starke SehverschlechterungNein – WarnzeichenNotfall, sofort Klinik

Warnzeichen: Präeklampsie und andere ernste Ursachen

Die Präeklampsie ist eine Schwangerschaftserkrankung, die meist nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt. Kennzeichen sind ein neu auftretender Bluthochdruck und Schäden an Organen wie Nieren, Leber oder Gehirn, oft mit Eiweiß im Urin. Sie kann für Mutter und Kind gefährlich werden. Die Augen sind dabei häufig ein frühes Alarmsystem, weil Blutdruckspitzen die Gefäße von Netzhaut und Sehrinde beeinflussen.

Sehstörungen, die auf eine Präeklampsie hinweisen können

  • Flimmern, Funkeln oder Lichtblitze vor den Augen
  • verschwommenes Sehen oder plötzliche Sehverschlechterung
  • Doppelbilder
  • Gesichtsfeldausfälle oder dunkle Flecken
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • in schweren Fällen vorübergehende Erblindung

Diese Symptome treten oft zusammen mit starken Kopfschmerzen, Schmerzen im rechten Oberbauch, Übelkeit, plötzlichen Schwellungen an Gesicht und Händen oder schneller Gewichtszunahme auf. In seltenen Fällen kann eine Präeklampsie auch zu einer Netzhautablösung durch Flüssigkeit (seröse Ablösung) oder zu Sehstörungen durch Schwellungen im Gehirn führen. Diese bilden sich bei rechtzeitiger Behandlung meist zurück.

Sehstörungen in der Schwangerschaft immer ernst nehmen: Wenn Sie ab der zweiten Schwangerschaftshälfte Flimmern, Lichtblitze, verschwommenes Sehen oder Gesichtsfeldausfälle bemerken – besonders zusammen mit Kopfschmerzen, Oberbauchschmerzen oder Schwellungen –, wenden Sie sich sofort an Ihre Frauenarztpraxis, die Geburtsklinik oder rufen Sie den Notruf 112. Eine Präeklampsie kann auch noch bis zu einigen Wochen nach der Geburt auftreten.

Weitere seltene Ursachen

  • Retinopathia centralis serosa: Flüssigkeit unter der Netzhautmitte, die verzerrtes Sehen verursacht; in der Schwangerschaft etwas häufiger und meist nach der Geburt rückläufig.
  • Gefäßverschlüsse und Gerinnungsstörungen: Die Schwangerschaft erhöht die Gerinnungsneigung.
  • Migräne mit Aura: Kann sich in der Schwangerschaft bessern oder verändern. Neu aufgetretene Sehstörungen sollten aber immer ärztlich eingeordnet werden, weil sie einer Präeklampsie ähneln können.
  • Hypophysenveränderungen: Selten kann eine vergrößerte Hirnanhangsdrüse das Gesichtsfeld einschränken.

Diabetes und diabetische Retinopathie in der Schwangerschaft

Frauen mit bereits bestehendem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, dass sich eine diabetische Retinopathie während der Schwangerschaft verschlechtert. Gründe sind hormonelle Veränderungen, die veränderte Durchblutung und manchmal eine rasche Verbesserung der Blutzuckerwerte zu Beginn der Schwangerschaft, die paradoxerweise zunächst die Netzhaut belasten kann. Auch Bluthochdruck spielt eine Rolle.

Empfohlene Kontrollen

  • Möglichst schon bei Kinderwunsch eine augenärztliche Netzhautuntersuchung.
  • Eine Untersuchung im ersten Schwangerschaftsdrittel.
  • Weitere Kontrollen im Verlauf, abhängig vom Befund – bei bestehender Retinopathie häufiger, oft in jedem Trimester.
  • Eine Kontrolle nach der Geburt.

Ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), der erst in der Schwangerschaft entsteht, führt in der Regel nicht zu einer diabetischen Retinopathie. Er erhöht aber das Risiko, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln – regelmäßige Blutzuckerkontrollen nach der Geburt sind daher wichtig. Schwankungen des Blutzuckers können vorübergehend verschwommenes Sehen verursachen, wie der Beitrag Blutzuckerschwankungen und verschwommenes Sehen erklärt.

Eine behandlungsbedürftige Retinopathie lässt sich auch in der Schwangerschaft behandeln, etwa mit einer Laserbehandlung der Netzhaut. Ob und welche Therapie infrage kommt, entscheiden Augenheilkunde und Geburtshilfe gemeinsam. Einige Medikamente, die sonst ins Auge gespritzt werden, werden in der Schwangerschaft wegen fehlender Sicherheitsdaten zurückhaltend eingesetzt.

Augentropfen und Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit

Auch Augentropfen gelangen zu einem kleinen Teil über die Schleimhäute in den Blutkreislauf. Grundsätzlich gilt: Verwenden Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit keine Medikamente ohne Rücksprache, auch keine rezeptfreien.

  • Tränenersatzmittel ohne Wirkstoff gelten als unbedenklich.
  • Antiallergische Tropfen und Antibiotika werden bei Bedarf nach sorgfältiger Abwägung eingesetzt; manche Wirkstoffe sind besser untersucht als andere.
  • Gefäßverengende Tropfen gegen gerötete Augen sollten Sie meiden.
  • Glaukomtropfen: Einige Wirkstoffgruppen sind in der Schwangerschaft problematisch, andere werden bevorzugt. Frauen mit Glaukom sollten ihre Therapie idealerweise schon vor der Schwangerschaft mit der Augenärztin oder dem Augenarzt besprechen.
  • Diagnostische Tropfen zur Pupillenerweiterung werden bei Bedarf eingesetzt, wenn eine Untersuchung wichtig ist.

Bei allen Tropfen hilft es, nach dem Tropfen ein bis zwei Minuten sanft auf den inneren Lidwinkel zu drücken. So gelangt weniger Wirkstoff in den Kreislauf. Wie Sie Tropfen richtig anwenden, erklärt der Ratgeber Augentropfen richtig anwenden. Eine gute Anlaufstelle für Fragen zur Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit ist in Deutschland das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie (Embryotox) in Berlin.

Laseroperation und Schwangerschaft: der richtige Zeitpunkt

Augenlaserverfahren wie LASIK, PRK oder SMILE werden in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Die Sehstärke kann sich durch hormonelle Veränderungen vorübergehend verschieben – eine Korrektur auf diesem Stand könnte später ungenau sein.
  • Trockene Augen sind in dieser Zeit häufiger und können die Heilung beeinträchtigen.
  • Nach der Operation sind Medikamente wie antibiotische und kortisonhaltige Tropfen nötig.
  • Die Wundheilung kann verändert sein.

Viele Augenchirurginnen und -chirurgen empfehlen, nach Ende der Stillzeit noch einige Monate zu warten, bis sich die Sehstärke stabilisiert hat und die Hormone sich normalisiert haben. Wer bereits gelasert wurde und dann schwanger wird, muss sich keine Sorgen machen: Die frühere Operation ist für die Schwangerschaft kein Risiko. Einen Überblick über Verfahren bietet der Ratgeber Augenoperationen.

Alltagstipps für die Augen in der Schwangerschaft

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lassen sich die meisten schwangerschaftsbedingten Augenbeschwerden gut lindern:

  • Regelmäßige Blutdruckkontrollen bei den Vorsorgeterminen wahrnehmen; wer zu Hause ein Messgerät hat, kann bei Kopfschmerzen oder Sehstörungen selbst messen und die Werte notieren.
  • Ausreichend trinken und Pausen einlegen, besonders bei Bildschirmarbeit. Die 20-20-20-Regel – alle 20 Minuten für 20 Sekunden in die Ferne schauen – entlastet die Augen.
  • Raumluft befeuchten und Zugluft vermeiden, wenn die Augen trocken sind.
  • Kühle Kompressen am Morgen helfen bei geschwollenen Lidern.
  • Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen, auch weil manche Schwangere lichtempfindlicher sind und Pigmentflecken im Gesicht durch Sonne verstärkt werden.
  • Ausreichend schlafen – leichter gesagt als getan, aber Müdigkeit verstärkt trockene und brennende Augen.
  • Ausgewogen essen mit viel Gemüse, Obst und Fisch mit niedrigem Quecksilbergehalt; spezielle Augen-Nahrungsergänzungsmittel sind nicht nötig.

Beim Autofahren gilt: Wenn das Sehen merklich schlechter geworden ist, besonders nachts, lassen Sie lieber andere fahren und klären Sie die Ursache.

Augen und Geburt: Häufige Fragen

Manche Schwangere mit starker Kurzsichtigkeit oder nach einer Netzhautbehandlung fragen sich, ob eine natürliche Geburt das Risiko einer Netzhautablösung erhöht. Nach aktuellem Wissensstand ist eine starke Kurzsichtigkeit allein kein Grund für einen Kaiserschnitt. In besonderen Situationen, etwa nach kürzlich erfolgter Netzhautoperation, stimmen sich Augenheilkunde und Geburtshilfe individuell ab. Kleine Bindehautblutungen durch das Pressen sind häufig und harmlos.

Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen

Sofort Frauenarztpraxis, Geburtsklinik oder Notruf 112: bei Flimmern, Lichtblitzen, verschwommenem Sehen, Doppelbildern oder Gesichtsfeldausfällen ab der zweiten Schwangerschaftshälfte und bis einige Wochen nach der Geburt, besonders mit Kopfschmerzen, Oberbauchschmerzen, Übelkeit oder plötzlichen Schwellungen; bei plötzlichem Sehverlust; bei einem Schatten oder Vorhang im Gesichtsfeld. Zeitnah augenärztlich: bei verzerrtem Sehen, anhaltend roten oder schmerzenden Augen, starken Problemen mit Kontaktlinsen und bei Diabetes zur geplanten Netzhautkontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Ist verschwommenes Sehen in der Schwangerschaft normal?

Leicht verschwommenes Sehen durch Wassereinlagerungen in der Hornhaut ist häufig und meist harmlos. Plötzliche oder starke Sehstörungen, Flimmern oder Gesichtsfeldausfälle sollten jedoch sofort abgeklärt werden, da sie auf eine Präeklampsie hinweisen können.

Sollte ich in der Schwangerschaft eine neue Brille kaufen?

Bei leichten Veränderungen meist nicht, da sich die Sehstärke nach der Geburt oder dem Abstillen oft wieder normalisiert. Wenn Sie im Alltag oder beim Autofahren deutlich eingeschränkt sind, ist eine Anpassung sinnvoll.

Darf ich in der Schwangerschaft Augentropfen verwenden?

Konservierungsmittelfreie Tränenersatzmittel gelten als unbedenklich. Alle anderen Tropfen sollten Sie nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden. Drücken Sie nach dem Tropfen kurz auf den inneren Lidwinkel, damit weniger Wirkstoff in den Kreislauf gelangt.

Welche Sehstörungen deuten auf eine Präeklampsie hin?

Flimmern, Lichtblitze, verschwommenes Sehen, Doppelbilder und Gesichtsfeldausfälle, besonders zusammen mit Kopfschmerzen, Oberbauchschmerzen oder Schwellungen. Diese Symptome erfordern sofortige ärztliche Abklärung.

Wie oft sollten Frauen mit Diabetes in der Schwangerschaft zum Augenarzt?

Idealerweise vor der Schwangerschaft, im ersten Trimester und dann je nach Befund weitere Male, bei bestehender Retinopathie oft in jedem Trimester, sowie nach der Geburt. Den genauen Plan legt Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt fest.

Kann ich während der Stillzeit eine Laseroperation machen lassen?

Das wird nicht empfohlen. Die Sehstärke kann noch schwanken, und nach der Operation sind Medikamente nötig. Viele Augenchirurgen raten, nach dem Abstillen einige Monate zu warten.

Kann ich in der Schwangerschaft Kontaktlinsen tragen?

Grundsätzlich ja, viele Frauen vertragen sie aber schlechter. Verkürzen Sie bei Beschwerden die Tragezeit oder wechseln Sie vorübergehend zur Brille. Bei Schmerzen oder Rötung Linsen sofort herausnehmen.

Ist starke Kurzsichtigkeit ein Grund für einen Kaiserschnitt?

Nach aktuellem Wissensstand nicht. Eine natürliche Geburt erhöht das Risiko einer Netzhautablösung bei Kurzsichtigkeit nicht nachweislich. In besonderen Fällen wird individuell entschieden.

Quellen
  • American Academy of Ophthalmology – Pregnancy and Your Vision
  • NHS – Pre-eclampsia: symptoms
  • NICE Guideline NG3 – Diabetes in pregnancy: management from preconception to the postnatal period
  • NICE Guideline NG133 – Hypertension in pregnancy: diagnosis and management
  • Embryotox – Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Berlin
  • Royal College of Ophthalmologists – Refractive Surgery Standards

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