Retinitis pigmentosa: Nachtblindheit, Tunnelblick und Gentherapie
Retinitis pigmentosa ist eine erbliche Netzhauterkrankung, die mit Nachtblindheit beginnt und das Gesichtsfeld langsam einengt. Was Gentests, Gentherapie und Hilfsmittel heute leisten.
Viele Menschen mit Retinitis pigmentosa erinnern sich an ähnliche Erlebnisse aus Kindheit oder Jugend: Im Kino fanden sie nach dem Licht-aus nicht mehr zum Platz, beim Zelten waren sie nachts hilflos, während Freunde sich mühelos orientierten. Jahre später stoßen sie an Türrahmen oder übersehen Menschen, die von der Seite kommen. Hinter solchen Erfahrungen kann eine Retinitis pigmentosa (RP) stecken – eine Gruppe erblicher Netzhauterkrankungen, bei denen die Lichtsinneszellen nach und nach zugrunde gehen.
RP ist selten: Nach gängigen Schätzungen ist etwa einer von 3.000 bis 5.000 Menschen betroffen, in Deutschland also mehrere zehntausend. Sie gehört dennoch zu den häufigsten Ursachen erblicher Sehbehinderung. Die Erkrankung verläuft meist langsam über Jahrzehnte, und die Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht – bis hin zur ersten zugelassenen Gentherapie für eine bestimmte genetische Form. Dieser Ratgeber erklärt Symptome, Diagnose, Vererbung, Therapieoptionen und praktische Unterstützung.
Das Wichtigste in Kürze
- Retinitis pigmentosa ist eine erbliche Netzhautdystrophie, bei der zuerst die Stäbchen und später auch die Zapfen absterben.
- Frühes Leitsymptom ist Nachtblindheit, später engt sich das Gesichtsfeld zu einem Tunnelblick ein.
- Über 80 verschiedene Gene können RP verursachen; ein Gentest klärt die genaue Form und den Erbgang.
- Für Patienten mit Mutationen in beiden Kopien des RPE65-Gens gibt es eine zugelassene Gentherapie (Voretigen Neparvovec).
- Für die meisten Formen gibt es noch keine Heilung, aber Hilfsmittel, Rehabilitation und Kontrollen verbessern die Lebensqualität deutlich.
- Begleiterkrankungen wie Katarakt und Makulaödem sind behandelbar und sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Was ist Retinitis pigmentosa?
Die Netzhaut (Retina) kleidet das Augeninnere aus und enthält zwei Arten von Lichtsinneszellen (Photorezeptoren): Stäbchen für das Sehen in der Dämmerung und am Rand des Gesichtsfelds sowie Zapfen für scharfes Sehen und Farben im Zentrum. Bei der klassischen RP gehen zuerst die Stäbchen verloren, deshalb beginnen die Beschwerden mit schlechtem Sehen bei Dunkelheit und Ausfällen in der Peripherie. Im späteren Verlauf werden auch die Zapfen geschädigt, sodass die Sehschärfe und das Farbsehen nachlassen können.
Der Name stammt von den typischen dunklen Pigmentablagerungen, die der Augenarzt bei der Spiegelung des Augenhintergrunds sieht und die an Knochenkörperchen erinnern. Der Begriff „Retinitis“ ist eigentlich irreführend, denn es handelt sich nicht um eine Entzündung, sondern um einen genetisch bedingten Abbau (Dystrophie). Wer die Funktion der Netzhaut genauer verstehen möchte, findet Grundlagen in unserem Ratgeber zur Anatomie des Auges.
Symptome im Verlauf
Der Beginn und das Tempo der Erkrankung sind sehr unterschiedlich – je nach betroffenem Gen, sogar innerhalb einer Familie. Grob lässt sich der Verlauf so beschreiben:
| Phase | Typische Beschwerden | Was im Auge passiert |
|---|---|---|
| Frühphase | Nachtblindheit, lange Anpassungszeit an Dunkelheit, Blendempfindlichkeit | Stäbchen in der mittleren Peripherie fallen aus |
| Mittlere Phase | Ringförmige Gesichtsfeldausfälle, Stolpern, Anstoßen, Probleme beim Autofahren | Ausfall breitet sich aus, Pigmentablagerungen sichtbar |
| Spätphase | Tunnelblick, nachlassende Sehschärfe, Farbsehen gestört | Auch Zapfen im Zentrum betroffen |
Nachtblindheit
Die Nachtblindheit (Nyktalopie) ist bei den meisten Formen das erste Symptom und tritt oft schon in Kindheit oder Jugend auf. Betroffene brauchen sehr viel länger, um sich an Dunkelheit zu gewöhnen, oder sehen bei schwacher Beleuchtung fast nichts. Weil das Problem schleichend beginnt, wird es oft lange als Ungeschicklichkeit abgetan. Mehr zu den verschiedenen Ursachen lesen Sie im Ratgeber Nachtblindheit.
Tunnelblick
Das Gesichtsfeld engt sich meist von der mittleren Peripherie her ein. Zunächst bildet sich oft ein ringförmiger Ausfall, später bleibt nur noch eine zentrale Insel. Die Sehschärfe kann dabei lange gut bleiben: Manche Menschen lesen noch kleine Schrift, sehen aber Hindernisse am Boden oder seitlich nicht mehr. Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar.
Weitere Beschwerden
- Blendempfindlichkeit und langsame Anpassung an wechselnde Helligkeit
- Lichtblitze oder Flimmern (Photopsien)
- Verminderte Kontrastwahrnehmung
- Früh auftretender Grauer Star, vor allem an der Linsenrückfläche
- Makulaödem, also eine Flüssigkeitsansammlung in der Netzhautmitte, die das zentrale Sehen zusätzlich verschlechtert
Vererbung und Formen
RP kann auf verschiedenen Wegen vererbt werden. Die Kenntnis des Erbgangs ist wichtig für die Familienplanung und für die Frage, welche Angehörigen untersucht werden sollten. Hintergrundwissen bietet unser Beitrag Familiengeschichte und Augenkrankheiten.
| Erbgang | Prinzip | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Autosomal-rezessiv | Beide Eltern sind gesunde Anlageträger; Risiko je Kind 25 % | Häufigste Form, oft kein bekannter Fall in der Familie |
| Autosomal-dominant | Ein betroffener Elternteil; Risiko je Kind 50 % | Meist mildere Verläufe mit späterem Beginn |
| X-chromosomal | Vor allem Söhne betroffen, Mütter sind Überträgerinnen | Oft schwerere Verläufe; Überträgerinnen können leichte Veränderungen haben |
Neben der isolierten RP gibt es syndromale Formen, bei denen weitere Organe betroffen sind. Am bekanntesten ist das Usher-Syndrom mit angeborener oder fortschreitender Schwerhörigkeit. Beim Bardet-Biedl-Syndrom kommen unter anderem Übergewicht, zusätzliche Finger oder Zehen und Nierenveränderungen hinzu. Bei einigen sehr seltenen Stoffwechselerkrankungen wie dem Refsum-Syndrom kann eine spezielle Diät helfen – ein Grund mehr für eine genaue Diagnose.
Diagnose: Wie wird RP festgestellt?
Die Diagnose erfolgt meist in spezialisierten Netzhautzentren oder Universitätsaugenkliniken. Typische Untersuchungen sind:
- Augenhintergrundspiegelung: zeigt Pigmentablagerungen, verengte Gefäße und einen blassen Sehnervenkopf.
- Gesichtsfeldmessung (Perimetrie): dokumentiert Ausmaß und Fortschreiten der Ausfälle.
- Elektroretinogramm (ERG): misst die elektrische Antwort der Netzhaut auf Lichtreize und ist oft schon früh deutlich verändert.
- Optische Kohärenztomografie (OCT): zeigt die Schichten der Netzhaut, die verbleibenden Photorezeptoren und ein eventuelles Makulaödem.
- Fundusautofluoreszenz: macht Bereiche mit gestörtem Stoffwechsel sichtbar.
Gentest und genetische Beratung
Ein molekulargenetischer Test aus einer Blut- oder Speichelprobe kann heute bei einem großen Teil der Betroffenen die ursächliche Veränderung finden, wenn auch nicht bei allen. Der Nutzen ist erheblich: Der Test bestätigt die Diagnose, klärt den Erbgang, ermöglicht eine bessere Einschätzung des Verlaufs und ist Voraussetzung für Gentherapie und die Teilnahme an vielen klinischen Studien. In Deutschland ist ein Gentest durch das Gendiagnostikgesetz geregelt und erfordert eine Aufklärung sowie eine genetische Beratung, in der auch die Bedeutung für Angehörige besprochen wird.
Auch wenn bei einem früheren Test keine Ursache gefunden wurde, kann sich eine erneute Untersuchung lohnen: Die Testverfahren und das Wissen über relevante Gene haben sich in den letzten Jahren stark verbessert.
Behandlung: Was ist heute möglich?
Gentherapie bei RPE65-Mutationen
Mit Voretigen Neparvovec (Handelsname Luxturna) wurde 2017 in den USA und 2018 in der EU die erste Gentherapie für eine erbliche Netzhauterkrankung zugelassen. Sie ist für Kinder und Erwachsene bestimmt, bei denen beide Kopien des RPE65-Gens verändert sind und die noch genügend lebende Netzhautzellen haben. Bei einer Operation wird ein harmloses Virus als Transporter, der eine gesunde Kopie des Gens enthält, unter die Netzhaut gespritzt. In der Zulassungsstudie verbesserte sich vor allem die Orientierung bei schwacher Beleuchtung deutlich.
Wichtig für realistische Erwartungen: RPE65-Mutationen sind nur für einen sehr kleinen Teil aller RP-Fälle verantwortlich. Die Therapie stellt kein normales Sehen her, abgestorbene Zellen werden nicht ersetzt, und die Langzeitwirkung wird weiter beobachtet. Sie wird nur an wenigen spezialisierten Zentren durchgeführt.
Forschung und klinische Studien
Weltweit laufen zahlreiche Studien, unter anderem zu Gentherapien für weitere Gene (etwa RPGR bei der X-chromosomalen Form), zu Gen-Editierung, zur Optogenetik, bei der verbliebene Netzhautzellen lichtempfindlich gemacht werden, sowie zu Zelltherapien und Wirkstoffen, die den Zellabbau verlangsamen sollen. Netzhautimplantate (elektronische Prothesen) wurden entwickelt, haben sich aber bislang nicht breit durchgesetzt. Ihr Netzhautzentrum oder Patientenorganisationen wie PRO RETINA können über passende Studien informieren.
Vorsicht vor teuren Angeboten mit Stammzellinjektionen oder „Netzhautregeneration“ außerhalb anerkannter klinischer Studien. Es gibt dokumentierte Fälle schwerer Sehverluste nach solchen ungeprüften Eingriffen.
Behandlung von Begleiterkrankungen
- Grauer Star: Eine Kataraktoperation kann bei RP sinnvoll sein und das Sehen verbessern, wenn die Linsentrübung zur Sehverschlechterung beiträgt.
- Makulaödem: Es kann mit bestimmten Augentropfen oder Tabletten aus der Gruppe der Carboanhydrasehemmer behandelt werden; die Auswahl trifft der Augenarzt.
Nahrungsergänzung: Was ist belegt?
Einige ältere Studien deuteten auf einen geringen Nutzen von Vitamin A bei bestimmten Erwachsenen mit RP hin, die Ergebnisse sind jedoch umstritten. Hochdosiertes Vitamin A kann die Leber schädigen, ist in der Schwangerschaft gefährlich und bei manchen Formen (etwa ABCA4-bedingt) sogar schädlich. Eine Einnahme sollte deshalb nur nach Rücksprache mit einem Netzhautspezialisten erfolgen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Fisch ist sinnvoll; mehr dazu im Ratgeber Ernährung für gesunde Augen. Augenübungen können den Verlauf einer RP nicht aufhalten.
Leben mit RP: Hilfen bei Sehbehinderung
Da es für die meisten Formen noch keine ursächliche Therapie gibt, ist die Unterstützung im Alltag besonders wichtig. Eine frühzeitige Rehabilitation hilft, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erhalten. Einen umfassenden Überblick bietet unser Ratgeber Sehbehinderung und Low Vision.
- Kantenfilterbrillen: filtern kurzwelliges Licht, reduzieren Blendung und verbessern bei vielen den Kontrast.
- Vergrößernde Sehhilfen: Lupen, Bildschirmlesegeräte und Vergrößerungssoftware, wenn die Sehschärfe nachlässt.
- Orientierungs- und Mobilitätstraining (O&M): Training mit dem Langstock, besonders für Dunkelheit und unbekannte Umgebungen.
- Beleuchtung: helle, gleichmäßige und blendfreie Beleuchtung zu Hause, Nachtlichter im Flur, kontrastreiche Markierungen an Treppen.
- Digitale Helfer: Sprachausgabe, Vorlese-Apps und Kontrasteinstellungen am Smartphone.
- Rechtliches und Soziales: Schwerbehindertenausweis, Blinden- oder Sehbehindertengeld je nach Bundesland, Hilfen am Arbeitsplatz.
Autofahren
Durch die Gesichtsfeldeinengung erfüllen viele Menschen mit RP irgendwann nicht mehr die gesetzlichen Mindestanforderungen für den Führerschein. Für Nachtfahrten gilt das oft schon sehr früh. Lassen Sie Ihr Gesichtsfeld regelmäßig prüfen und sprechen Sie offen mit Ihrem Augenarzt über die Fahreignung.
Psychische Belastung
Die Diagnose einer fortschreitenden Erkrankung belastet. Austausch mit anderen Betroffenen, psychologische Unterstützung und eine verständnisvolle Umgebung helfen vielen, mit der Unsicherheit umzugehen. Selbsthilfeorganisationen bieten Beratung, Treffen und aktuelle Informationen zur Forschung.
Kontrollen und Schutz der Augen
- Regelmäßige Kontrollen beim Netzhautspezialisten, meist ein- bis zweimal pro Jahr
- Sonnenbrille mit vollständigem UV-Schutz bei starker Helligkeit
- Nicht rauchen, da Rauchen die Netzhaut zusätzlich belastet
- Kinder von Betroffenen frühzeitig augenärztlich untersuchen lassen, wenn ein Erbrisiko besteht
Wann zum Arzt? Warnzeichen
Wer bemerkt, dass er im Dunkeln deutlich schlechter sieht als andere oder häufig seitlich an Dinge stößt, sollte eine augenärztliche Untersuchung vereinbaren. Bei bekannter RP gibt es zudem Situationen, die rasch abgeklärt werden müssen.
Zeitnah oder sofort zum Augenarzt bei:
- plötzlicher Verschlechterung des zentralen Sehens oder verzerrtem Sehen (mögliches Makulaödem)
- neuen Lichtblitzen, vielen neuen schwarzen Punkten oder einem Schatten im Gesichtsfeld (mögliche Netzhautablösung)
- schmerzhaftem, rotem Auge mit Sehverschlechterung
- auffälligem Verhalten bei einem Kind im Dunkeln oder Augenzittern bei Säuglingen
Auch wenn RP derzeit meist nicht heilbar ist: Eine genaue Diagnose, gute Begleitung und frühzeitige Hilfsmittel machen einen großen Unterschied – und die Forschung bewegt sich schneller als je zuvor.
Häufig gestellte Fragen
Werde ich durch Retinitis pigmentosa vollständig blind?
Die meisten Menschen mit RP erblinden nicht vollständig, behalten aber oft nur ein kleines zentrales Gesichtsfeld. Verlauf und Tempo hängen stark vom betroffenen Gen ab. Viele Betroffene können über Jahrzehnte lesen und sich mit Hilfsmitteln gut orientieren.
Ist Retinitis pigmentosa heilbar?
Für die meisten Formen gibt es noch keine Heilung. Für Patienten mit Mutationen in beiden Kopien des RPE65-Gens ist eine Gentherapie zugelassen, die das Sehen bei Dämmerung verbessern kann. Für weitere Gene laufen klinische Studien.
Warum ist ein Gentest sinnvoll?
Der Gentest bestätigt die Diagnose, klärt den Erbgang und hilft bei der Einschätzung des Verlaufs. Er ist außerdem Voraussetzung für eine Gentherapie und die Teilnahme an vielen Studien. Eine genetische Beratung erklärt die Bedeutung für Kinder und Angehörige.
Können meine Kinder die Erkrankung erben?
Das hängt vom Erbgang ab. Bei dominanter Vererbung liegt das Risiko je Kind bei 50 Prozent, bei rezessiver Vererbung ist es meist gering, wenn der Partner kein Anlageträger ist. Eine genetische Beratung kann Ihr individuelles Risiko berechnen.
Hilft Vitamin A bei Retinitis pigmentosa?
Die Studienlage ist umstritten, und hochdosiertes Vitamin A kann Leber und ungeborenes Kind schädigen sowie bestimmte Formen verschlechtern. Nehmen Sie es nur nach Rücksprache mit einem Netzhautspezialisten ein.
Darf ich mit RP Auto fahren?
Das hängt von Sehschärfe und Gesichtsfeld ab, die bestimmte gesetzliche Mindestwerte erfüllen müssen. Viele Betroffene verlieren die Fahreignung im Verlauf, nachts oft schon früh. Lassen Sie das Gesichtsfeld regelmäßig prüfen.
Was ist eine Kantenfilterbrille?
Das sind spezielle Gläser, die kurzwelliges blaues Licht herausfiltern. Viele Menschen mit Netzhauterkrankungen empfinden damit weniger Blendung und besseren Kontrast. Die passende Filterstufe wird am besten bei einer Low-Vision-Beratung ausgetestet.
Können Augenübungen das Fortschreiten aufhalten?
Nein. Retinitis pigmentosa beruht auf einem genetisch bedingten Abbau der Sinneszellen, den Augenübungen nicht beeinflussen. Sinnvoll ist dagegen ein Training zur Orientierung und zum effektiven Nutzen des verbliebenen Gesichtsfelds.
Quellen
- American Academy of Ophthalmology – Retinitis Pigmentosa (patient information and EyeWiki)
- National Eye Institute – Retinitis Pigmentosa
- Hartong DT, Berson EL, Dryja TP – Retinitis pigmentosa, The Lancet 2006
- Russell S et al. – Efficacy and safety of voretigene neparvovec in patients with RPE65-mediated inherited retinal dystrophy, The Lancet 2017
- European Medicines Agency – Luxturna (voretigene neparvovec): EPAR summary
- NHS – Retinitis pigmentosa
- PRO RETINA Deutschland e. V. – Patienteninformation Retinitis pigmentosa
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