Augengymnastik

Erkrankungen

Hornhautgeschwür und Augeninfektionen: Keratitis bis Orbitaphlegmone

Ein schmerzhaftes rotes Auge mit Lichtscheu kann eine ernste Hornhautinfektion sein. Welche Erreger dahinterstecken, warum Kontaktlinsenträger besonders gefährdet sind und wann es eilt.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit Redaktion

Die meisten roten Augen sind harmlos: eine Bindehautentzündung, gereizte Augen nach einem langen Bildschirmtag oder eine Allergie. Doch es gibt Infektionen am Auge, bei denen Stunden zählen. Ein Hornhautgeschwür kann innerhalb von ein bis zwei Tagen eine bleibende Narbe hinterlassen, eine Infektion im Augeninneren kann das Sehvermögen eines Auges zerstören, und eine Entzündung der Augenhöhle kann sich bis zum Gehirn ausbreiten. Wer die Warnzeichen kennt, verschafft sich wertvollen Vorsprung.

Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten ernsten Augeninfektionen: die Hornhautentzündung (Keratitis) durch Bakterien, Pilze, Akanthamöben und Herpesviren, die Infektion im Augeninneren (Endophthalmitis) und die Entzündung der Augenhöhle (Orbitaphlegmone). Ein Schwerpunkt liegt auf dem Risiko durch Kontaktlinsen – dem wichtigsten vermeidbaren Auslöser von Hornhautinfektionen in Ländern wie Deutschland.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein schmerzhaftes rotes Auge mit Lichtscheu, Sehverschlechterung oder einem weißen Fleck auf der Hornhaut ist ein Notfall.
  • Kontaktlinsen sind der wichtigste Risikofaktor für bakterielle Hornhautinfektionen, besonders beim Schlafen mit Linsen.
  • Leitungswasser, Schwimmen und Duschen mit Linsen erhöhen das Risiko für die gefährliche Akanthamöben-Keratitis.
  • Herpes-Keratitis kann immer wiederkehren; Kortison-Tropfen ohne ärztliche Kontrolle können sie verschlimmern.
  • Endophthalmitis nach einer Operation oder Verletzung und Orbitaphlegmone brauchen sofortige Behandlung, oft im Krankenhaus.
  • Tragen Sie bei Beschwerden keine Kontaktlinsen mehr und bringen Sie Linsen und Behälter zur Untersuchung mit.

Die Hornhaut: klar, empfindlich, verletzlich

Die Hornhaut (Kornea) ist das klare Fenster vorne am Auge. Sie hat keine Blutgefäße, ist aber dicht mit Nervenenden besetzt – deshalb schmerzt schon ein winziger Kratzer stark. Normalerweise schützen der Tränenfilm, der Lidschlag und eine dichte äußere Zellschicht (Epithel) vor Erregern. Wird diese Barriere verletzt, etwa durch einen Kratzer, eine schlecht sitzende Kontaktlinse oder ein sehr trockenes Auge, können Keime eindringen. Es entsteht eine Hornhautentzündung (Keratitis), die bei Gewebeverlust als Hornhautgeschwür (Ulcus corneae) bezeichnet wird.

Weil die Hornhaut für scharfes Sehen vollkommen klar sein muss, können schon kleine Narben im Zentrum das Sehen dauerhaft beeinträchtigen. Bei schweren Verläufen kann eine Hornhauttransplantation notwendig werden.

Die Formen der infektiösen Keratitis

FormTypische AuslöserBesonderheitenBehandlung (Prinzip)
BakteriellKontaktlinsen, Verletzungen, OberflächenerkrankungenRascher Beginn, starke Schmerzen, weißer Infiltrat-Fleck, oft EiterIntensive antibiotische Augentropfen, anfangs oft stündlich
Pilze (Mykosen)Pflanzenverletzungen, Landwirtschaft, warmes Klima, KontaktlinsenLangsamerer Verlauf, federartige RänderAntimykotische Tropfen über Wochen, ggf. Operation
AkanthamöbenKontaktlinsen mit WasserkontaktSchmerzen oft stärker als der Befund vermuten lässt, langwierigSpezielle desinfizierende Tropfen über Monate
Herpes simplexReaktivierung des Lippenherpes-VirusVerzweigte Läsion (dendritisch), Rückfälle, verminderte HornhautempfindlichkeitAntivirale Tropfen, Salben oder Tabletten

Bakterielle Keratitis

Die häufigste Form der infektiösen Keratitis wird unter anderem durch Staphylokokken, Streptokokken und Pseudomonas verursacht. Pseudomonas ist vor allem bei Kontaktlinsenträgern gefürchtet, weil es die Hornhaut sehr schnell zerstören kann. Typisch sind zunehmende Schmerzen, Rötung, Lichtscheu, tränende oder eitrige Absonderung und ein weißer oder grauer Fleck auf der Hornhaut. Der Augenarzt entnimmt oft einen Abstrich, um den Erreger zu bestimmen, und beginnt sofort mit hochdosierten antibiotischen Augentropfen. In den ersten Tagen müssen diese häufig Tag und Nacht in kurzen Abständen getropft werden – manchmal ist dafür eine stationäre Aufnahme sinnvoll.

Pilzkeratitis

Pilzinfektionen der Hornhaut sind in Mitteleuropa selten, weltweit in tropischen Regionen aber eine wichtige Erblindungsursache. Klassischer Auslöser ist eine Verletzung durch Pflanzenmaterial, etwa einen Ast oder Getreide. Auch bei Kontaktlinsenträgern und nach langer Behandlung mit Kortison-Tropfen kommt sie vor. Sie verläuft schleichender als die bakterielle Form und ist schwer zu behandeln; die Therapie dauert oft Wochen bis Monate.

Akanthamöben-Keratitis

Akanthamöben sind Einzeller, die in Leitungswasser, Schwimmbädern, Seen, Whirlpools und Erde vorkommen. Fast alle Fälle betreffen Kontaktlinsenträger, die ihre Linsen mit Wasser in Kontakt gebracht haben – beim Duschen, Schwimmen, Abspülen der Linsen oder Ausspülen des Behälters mit Leitungswasser. Die Erkrankung ist selten, aber gefürchtet: Sie verursacht oft sehr starke Schmerzen, wird anfangs häufig mit Herpes verwechselt und erfordert eine Behandlung über viele Monate. In schweren Fällen bleiben Narben zurück, die eine Transplantation notwendig machen.

Kontaktlinsen und Wasser gehören nicht zusammen. Spülen Sie Linsen und Behälter niemals mit Leitungswasser, nehmen Sie die Linsen vor dem Duschen und Schwimmen heraus oder tragen Sie eine dicht schließende Schwimmbrille. Mehr dazu im Beitrag Schwimmen und Augen.

Herpes-Keratitis

Das Herpes-simplex-Virus, bekannt als Auslöser von Lippenbläschen, kann sich nach einer Erstinfektion in Nervenzellen zurückziehen und später am Auge wieder aktiv werden. Typisch ist ein einseitiges rotes, lichtempfindliches Auge, oft mit verschwommenem Sehen. Mit einem Farbstoff wird an der Spaltlampe eine verzweigte, bäumchenartige Läsion sichtbar. Behandelt wird mit antiviralen Medikamenten. Weil die Erkrankung wiederkehren kann, verordnen Ärzte bei häufigen Rückfällen manchmal eine vorbeugende Dauertherapie. Tiefere Formen, bei denen das Hornhautgewebe selbst entzündet ist, werden unter strenger Kontrolle zusätzlich mit Kortison-Tropfen behandelt.

Eine Sonderform ist der Herpes zoster ophthalmicus, eine Gürtelrose im Bereich der Stirn und des Auges. Bläschen an der Nasenspitze gelten als Hinweis auf eine Augenbeteiligung. Hier ist eine rasche antivirale Behandlung und augenärztliche Kontrolle wichtig.

Verwenden Sie niemals kortisonhaltige Augentropfen aus der Hausapotheke oder von Bekannten. Bei einer Herpes- oder Pilzinfektion können sie die Infektion massiv verschlimmern. Hinweise zur sicheren Anwendung von Tropfen gibt der Ratgeber Augentropfen richtig anwenden.

Kontaktlinsen: der wichtigste Risikofaktor

Kontaktlinsen sind sicher, wenn sie richtig verwendet werden. Sie erhöhen aber das Risiko einer Hornhautinfektion, weil sie die Sauerstoffversorgung verringern, kleinste Verletzungen begünstigen und Keime auf die Hornhaut bringen können. Das größte Risiko besteht, wenn Linsen über Nacht getragen werden – das gilt nach Studien auch für Linsen, die dafür zugelassen sind. Die wichtigsten Regeln:

  1. Vor dem Einsetzen und Herausnehmen die Hände gründlich waschen und abtrocknen.
  2. Nicht mit Linsen schlafen, auch kein kurzes Nickerchen.
  3. Nur frische Pflegelösung verwenden, niemals nachfüllen oder mit Wasser oder Speichel arbeiten.
  4. Den Behälter täglich leeren, mit Lösung spülen, an der Luft trocknen lassen und regelmäßig ersetzen.
  5. Tragedauer und Austauschintervall einhalten; Tageslinsen nicht wiederverwenden.
  6. Kein Kontakt mit Leitungswasser, Schwimmbad, Meer oder Whirlpool.
  7. Bei roten, schmerzenden Augen die Linsen sofort herausnehmen und nicht wieder einsetzen.
  8. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt oder Kontaktlinsenspezialisten wahrnehmen.

Eine ausführliche Übersicht typischer Fehler finden Sie im Beitrag Kontaktlinsen-Hygiene: 12 Fehler, die Sie vermeiden sollten sowie in unserem allgemeinen Kontaktlinsen-Ratgeber. Wer häufig Probleme mit Linsen hat, sollte zudem mit dem Augenarzt besprechen, ob Tageslinsen, eine andere Linsenart oder zeitweise eine Brille die bessere Wahl sind.

Endophthalmitis: Infektion im Augeninneren

Bei einer Endophthalmitis befindet sich die Infektion im Inneren des Auges, im Glaskörper und in der vorderen Augenkammer. Sie ist selten, aber einer der dringendsten Notfälle in der Augenheilkunde. Sie kann auftreten:

  • nach einer Augenoperation, etwa einer Kataraktoperation – sehr selten, typischerweise in den ersten Tagen bis Wochen
  • nach Injektionen ins Auge, wie sie bei Makulaerkrankungen üblich sind
  • nach einer durchbohrenden Augenverletzung, besonders mit Fremdkörper
  • über die Blutbahn bei schweren Allgemeininfektionen (endogene Endophthalmitis), etwa bei geschwächtem Immunsystem

Typisch sind zunehmende Schmerzen, Rötung, Lidschwellung und eine deutliche Sehverschlechterung, manchmal ein sichtbarer Eiterspiegel hinter der Hornhaut. Die Behandlung erfolgt sofort mit Antibiotika, die direkt ins Auge gespritzt werden, und häufig mit einer Glaskörperoperation (Vitrektomie). Jede Verzögerung verschlechtert die Aussichten.

Nach einer Augenoperation oder Injektion gilt: Wenn Schmerzen zunehmen statt abnehmen oder das Sehen schlechter statt besser wird, rufen Sie sofort die operierende Klinik oder den augenärztlichen Notdienst an – auch nachts und am Wochenende.

Orbitaphlegmone: Entzündung der Augenhöhle

Eine Orbitaphlegmone (orbitale Zellulitis) ist eine bakterielle Infektion des Gewebes hinter der knöchernen Scheidewand des Lides, also in der Augenhöhle selbst. Sie geht meist von einer Nasennebenhöhlenentzündung aus und betrifft besonders häufig Kinder. Wichtig ist die Unterscheidung von der harmloseren präseptalen Lidphlegmone, bei der nur das Lid entzündet ist.

MerkmalPräseptale LidphlegmoneOrbitaphlegmone
Lidschwellung und RötungJaJa, oft stark
Schmerzen bei AugenbewegungNeinJa
Eingeschränkte Beweglichkeit, DoppelbilderNeinHäufig
Hervortreten des AugesNeinHäufig
SehverschlechterungNeinMöglich
Fieber, KrankheitsgefühlManchmalHäufig
BehandlungOft Antibiotika-Tabletten, engmaschige KontrolleStationär, Antibiotika über die Vene, ggf. Operation

Eine Orbitaphlegmone muss im Krankenhaus behandelt werden, meist mit Bildgebung (CT oder MRT) und intravenösen Antibiotika. Bilden sich Abszesse, kann eine Operation nötig sein. Unbehandelt drohen Sehverlust, Hirnhautentzündung und Blutgerinnsel in Hirnvenen.

Wie wird eine Augeninfektion untersucht?

An der Spaltlampe beurteilt der Augenarzt Hornhaut, Vorderkammer und Lider. Mit Fluoreszein, einem gelben Farbstoff, werden Defekte der Hornhaut sichtbar. Bei Verdacht auf eine Keratitis wird oft ein Abstrich oder ein Hornhautgeschabsel entnommen, um Erreger im Labor zu bestimmen; bei Kontaktlinsenträgern werden auch Linsen und Behälter untersucht. Bei Akanthamöben kann die konfokale Mikroskopie helfen. Bei Verdacht auf Orbitaphlegmone oder Endophthalmitis kommen Ultraschall, CT oder MRT hinzu.

Vorbeugung im Alltag

  • Kontaktlinsenhygiene konsequent einhalten und Linsen nicht über Nacht tragen
  • Bei Gartenarbeit, Heimwerken und Sport eine Schutzbrille tragen; mehr im Ratgeber Augenschutz bei Arbeit und Sport
  • Augen nicht reiben, besonders mit ungewaschenen Händen
  • Bei Lippenherpes nicht an die Augen fassen
  • Trockene Augen und Lidrandentzündungen behandeln lassen, da sie die Hornhaut anfälliger machen
  • Augen-Make-up nicht teilen und regelmäßig erneuern

Wann zum Arzt? Warnzeichen

Eine einfache Bindehautentzündung mit verklebten Augen, aber ohne Schmerzen und mit normalem Sehen, kann oft zunächst beobachtet werden; Hinweise dazu im Ratgeber Bindehautentzündung. Bei den folgenden Zeichen sollten Sie jedoch sofort – am selben Tag, notfalls in der Nacht – augenärztliche Hilfe suchen.

Sofort zum Augenarzt oder in die Notaufnahme bei:

  • schmerzhaftem rotem Auge, vor allem bei Kontaktlinsenträgern
  • starker Lichtscheu und Unfähigkeit, das Auge offen zu halten
  • Sehverschlechterung oder verschwommenem Sehen, das sich nicht wegblinzeln lässt
  • weißem oder grauem Fleck auf der Hornhaut
  • zunehmenden Schmerzen oder Sehverlust nach Augenoperation oder Injektion
  • Lidschwellung mit Fieber, Schmerzen bei Augenbewegungen, Doppelbildern oder hervortretendem Auge
  • Bläschen im Gesicht in Augennähe oder an der Nasenspitze
  • Verletzung durch Pflanzen, Metall oder unbekannte Fremdkörper

Weitere Informationen zu akuten Situationen finden Sie im Ratgeber Augennotfälle und Erste Hilfe.

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich ein Hornhautgeschwür?

Typisch sind ein schmerzhaftes rotes Auge, Lichtscheu, Tränen oder eitrige Absonderung und verschwommenes Sehen. Manchmal ist ein weißer oder grauer Fleck auf der Hornhaut sichtbar. Diese Kombination ist ein Notfall und gehört noch am selben Tag zum Augenarzt.

Warum sind Kontaktlinsenträger besonders gefährdet?

Linsen verringern die Sauerstoffversorgung der Hornhaut, können kleinste Verletzungen verursachen und Keime auf das Auge bringen. Das Risiko steigt deutlich beim Schlafen mit Linsen und bei mangelnder Hygiene oder Wasserkontakt.

Darf ich mit Kontaktlinsen duschen oder schwimmen?

Davon wird abgeraten, weil Leitungswasser und Schwimmbadwasser Akanthamöben und Bakterien enthalten können. Nehmen Sie die Linsen vorher heraus oder tragen Sie eine dicht schließende Schwimmbrille und tauschen Tageslinsen danach aus.

Ist eine Herpes-Infektion am Auge heilbar?

Ein akuter Schub lässt sich mit antiviralen Medikamenten gut behandeln. Das Virus bleibt jedoch im Körper und kann erneut aktiv werden. Bei häufigen Rückfällen kann der Arzt eine vorbeugende Behandlung empfehlen.

Was ist der Unterschied zwischen Bindehautentzündung und Keratitis?

Bei der Bindehautentzündung ist die Schleimhaut über dem Augenweiß entzündet, meist mit Juckreiz oder verklebten Lidern, aber ohne starke Schmerzen und mit gutem Sehen. Bei der Keratitis ist die Hornhaut betroffen; typisch sind Schmerzen, Lichtscheu und Sehverschlechterung.

Was ist eine Endophthalmitis?

Eine Infektion im Inneren des Auges, die nach Operationen, Injektionen, Verletzungen oder selten über das Blut entstehen kann. Sie verursacht Schmerzen und deutlichen Sehverlust und muss sofort mit Antibiotika im Auge und oft einer Operation behandelt werden.

Wann ist eine Lidschwellung gefährlich?

Wenn zusätzlich Fieber, Schmerzen bei Augenbewegungen, Doppelbilder, ein hervortretendes Auge oder Sehverschlechterung auftreten. Das spricht für eine Orbitaphlegmone, die im Krankenhaus behandelt werden muss, besonders bei Kindern.

Kann ich bei einem roten Auge alte Antibiotika-Tropfen nehmen?

Nein. Alte oder fremde Tropfen können verunreinigt, ungeeignet oder kortisonhaltig sein und eine Infektion verschlimmern. Außerdem erschweren sie die spätere Erregerbestimmung. Lassen Sie das Auge zuerst untersuchen.

Quellen
  • American Academy of Ophthalmology – Bacterial Keratitis Preferred Practice Pattern and patient information on keratitis
  • Centers for Disease Control and Prevention (CDC) – Contact Lens Health: keratitis and Acanthamoeba
  • Stapleton F et al. – The incidence of contact lens–related microbial keratitis in Australia, Ophthalmology 2008
  • Endophthalmitis Vitrectomy Study Group – Results of the Endophthalmitis Vitrectomy Study, Archives of Ophthalmology 1995
  • NHS – Keratitis; Cellulitis of the eye
  • Royal College of Ophthalmologists – Ophthalmic services guidance on microbial keratitis
  • Cochrane Eyes and Vision – Interventions for Acanthamoeba keratitis

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